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Im August 2011 hatte ich mir eine S3A als Ersatzteilelager für die KH 400 erstanden. Als ich die Maschine zerlegt habe, konnte ich nach der Reinigung der Einzelteile einfach nicht mehr anders. Ich mußte die S3A wieder neu aufbauen, denn sie war zu schade, um nur zerlegt im Kellerlager zu schlummern.

Da ein Neuaufbau anfangs nicht geplant war, gibt es leider auch keine Fotos vom Kaufzustand. Ich kann Euch nur sagen, dass die teilzerlegte Maschine erbärmlich ausgesehen hat und von oben bis unten centimeterdick mit Dreck überzogen war. Ich hatte bei der Reinigung der Teile gut 2 Liter Caramba und mindestens ebensoviel Bremsenreiniger verbraucht!

Jetzt geht es aber los, mit der Geschichte der Restauration meiner 1975er Kawasaki 400 S3A .....

 

Als erstes zerlegte ich die Vergaser des "Teileträgers" um.....
.... sie anschließend gründlich mechanisch und im Ultraschallbad zu reinigen.

Nachdem ich mich dazu entschlossen hatte, die Maschine doch wieder auf die Straße zu bringen, hatte ich mir die wenigen Fehlteile übers Internet auf der ganzen Welt gesucht und eingekauft.

Nachdem ich diesmal den Rahmen selbst lackiert hatte, begann ich Mitte September 2011 mit dem Wiederaufbau.
Als ich die Gabel und das Vorderrad eingebaut hatte, konnte die Maschine schon wieder,
wenn auch etwas wackelig, selbstständig auf der Hebebühne stehen.
Mit eingebautem Hinterrad...
... sieht es irgendwie schon wieder nach Motorrad aus.

Weiter ging der Aufbau der 1975er Kawasaki 400 S3A

Es wurden das vordere Schutzblech und
der, sowohl innen als auch außen, gereinigte Motor wurde eingebaut.
Mit den Instrumenten und einem Lenker sieht das Motorrad immer besser aus....
Der Gleichrichter, der Regler und die Blinker wurden montiert.
Ein paar fummelige Lötarbeiten waren nötig,
um das Zündschloß wieder funktionsfähig zu bekommen.
Hier wird gerade das Glas auf den letzten, hinteren Blinkerbecher geschraubt.
Die kurzen Blinkerstangen gefallen mir ausgesprochen gut.
Neue Unterbrecher und neue Kondensatoren müssen einfach sein....

Weiter geht es mit dem ganzen Drumherum des Motors

Die Ölleitungen mit neuen Dichtungen werden sorgfältig montiert und der Ölpumpenzug wird eingehängt.
Der Ölzulauf wird eingefädelt und an die Ölpumpe montiert.
Zum Schluß kommen noch neue Luftansauggummis mit neuen Schellen an die Vergaser dran.
Jetzt waren die Auspuffe an der Reihe. Zuerst in der Mitte,
dann der rechte Auspuff
und zuletzt der Linke.
Von hinten ist das Motorrad so langsam als Kawasaki zu erkennen....

Die kleinen Schalteinheiten an der Lenkerarmaturen mußten instandgesetzt werden.

Ihr könnt es mir glauben, das war eine sehr bescheidene Arbeit, die ich wirklich sehr,sehr gerne gemacht habe.

Zwischendurch habe ich kurz beim Lackierer vorbeigeschaut, um zu sehen wie weit er mit dem Lacksatz ist.

Der erste Eindruck war schon ganz gut,
sodass wir uns sogleich daran gemacht haben,
das Dekor exakt anzubringen. Zuerst am Tank,

und dann am Heckbürzel.

 

Um die Wartezeit etwas zu verkürzen habe ich in der Zwischenzeit die Sitzbank neu bezogen.

 

Eine Woche später war der Lacksatz mit Klarlack überzogen und endgültig fertig.

Frisch vom Lackierer mußte ich natürlich sofort die Embleme anbringen.

Ein paar Tage später mußte die Sitzbank und der schöne Lacksatz nur noch ans Motorrad montiert werden

Einfach nur geil,
allererste Sahne.....
Ferdisch!!!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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