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Verschiedene Motorräder

Honda VFR 400 R Baujahr 1994

Motor: 90 Grad V 4-Zylinder, 4-Takt, dohc 16 Ventile, Flüssigkeitsgekühlt, 6-Ganggetriebe

399 ccm Bohrung: 55 mm Hub: 42 mm

Leistung: 45 KW (61 PS) bei 12500 rpm

Maximales Drehmoment: 39 Nm (4,0 kpm) bei 10000 rpm

V-max: 201 Km/h (Herstellerangabe)

filigrane Einarmschwinge

Bremsen: Doppelscheibe vorn, Scheibe hinten

Die kleine VFR ist praktisch eine Mini RC 30 und läuft super. Äuserlich kaum von der Großen zu unterscheiden braucht sie bedingt durch den geringen Hubraum jedoch ordentlich Drehzahl. Ab ca. 8000 rpm geht es aber mächtig vowärts und das Motörchen dreht ruck zuck bis 14500 rpm in den Begrenzer. Wenn mann also die Drehzahl nicht unter 8000 rpm fallen lässt, ist man mit der VFR 400 auf Landstrassen nur sehr schwer zu überholen. Das Fahrwerk mit der filigranen Einarmschwinge funktioniert tadellos und bietet keinen Anlaß zur Kritik.

 

 

 

 

Husaberg FE 600 Baujahr 1996

Motor: 1-Zylinder 4-Takt, ohc 4 Ventile, 6-Gang-Getriebe, keine Ölpumpe

595 ccm Bohrung: 95 mm Hub: 84 mm

Leistung: 43 KW (59 PS) bei 7500 rpm

Maximales Drehmoment: keine Angabe

V-max: keine Angabe

Bremsen: Hydraulische Scheibenbremse vorn und hinten

Die schwedische Crossmaschine reisst mächtig an. Bei unerschrockener Fahrweise hat man Mühe das Vorderrad der nur 110 Kg leichten Maschine bis in den dritten Gang auf dem Boden zu halten. Nicht ganz Einfach ist der Umgang mit dem Motor, der keine Ölpumpe hat und deshalb sehr unterschiedliche Drehzahlen braucht. Die Schmierung funktioniert nur über Panschen durch die Auf- und Abbewegungen der Kurbelwelle und der Pleuelstange. Wer erst einmal daran gewohnt ist, kann mit der handlichen Maschine aber sehr viel Spass haben.

 

Hollister´s Enjoy

Motor: V-2 Zylinder, 4-Takt ohv, 6-Gang Getriebe

Hubraum: 1442 ccm

Leistung: 48 KW (65 PS)

Maximales Drehmoment: ausreichend

Effektlack: Monte Carlo Magic

Extras: Digitacho, Alarmanlage, Wegfahrsperre

 

 

Hollister´s Rooster

Motor: V-2 Zylinder, 4-Takt ohv, 6-Gang Getriebe

Hubraum: 1442 ccm

Leistung: 48 KW (65 PS)

Maximales Dremoment: mehr als genug

 

Die Edelbikes aus dem Schwarzwald sind im Amerika-Stil gestaltete Einzelstücke und gerade deshalb keine Sonderangebote. Dafür aber eine Augenweide, echte Hinkucker. Wer mit einer Hollister´s vorfährt, zieht mit Sicherheit viele Blicke auf sich und sein Bike.. Wer mehr über die edlen Stücke wissen möchte, kann sich unter www.hollisters.de informieren.

 

Suzuki SV 1000 S Baujahr 2004

Motor: V-2 Zylinder 4-Takt, dohc 8 Ventile, Flüssigkeitsgekühlt, 6-Gang Getriebe

996 ccm, Bohrung: 98 mm Hub: 66 mm

Leistung: 88 KW (120 PS) bei 9000 rpm

Maximales Drehmoment: 102 Nm (10,4 kpm) bei 7200 rpm

V-max: 250 Km/h (Herstellerangabe)

Bremsen: Doppelscheibe vorn, Scheibe hinten

Superbikelenker

Die Suzuki SV 1000 S ist ein Motorrad, was alles kann. Ihr kräftiger Motor ist ausgereift und hat genug Dampf in allen Situationen. Landstrassenbummeln ist mit ihr genauso möglich wie das Absolvieren eines Renntrainings für Hobbyracer.

 

Suzuki Bandit 1200 S Baujahr 2001

Motor: 4 Zylinder Reihe 4-Takt, dohc 16 Ventile, Luft-Ölgekühlt, 6-Gang Getriebe

1157 ccm, Bohrung: 79 mm Hub: 59 mm

Leistung: 72 KW (98 PS) bei 8500 rpm

Maximales Drehmoment: 91 Nm (9,2 kpm) bei 6500 rpm

V-max: 234 Km/h (Herstellerangabe)

Bremsen: Doppelscheibe vorn, Scheibe hinten

Bugspoiler

 

Der Allrounder schlechthin im Suzuki Program. Der Luft- Ölgekühlte Reihenvierzylinder läuft wie ein Uhrwerk, ist sehr kultiviert und zuverlässig. Dabei sieht er auch noch super aus!

 

Suzuki TL 1000 S Baujahr 1998

Motor: 90 Grad V 2-Zylinder, 4-Takt, dohc 8 Ventile, Flüssigkeitsgekühlt, 6-Ganggetriebe

996 ccm Bohrung: 98 mm Hub: 66 mm

Leistung: 91 KW (125 PS) bei 8500 rpm

Maximales Drehmoment: 104 Nm (10,6 kpm) bei 8000 rpm

V-max: 254 Km/h (Test in "Das Motorrad" Heft 11/1997)

Umbauten an der abgebildeten Maschine:

Auspuffanlage aus dem Zubehör

Superbike-Lenker

Lampe und Lampenverkleidung

Bugspoiler aus dem Zubehör

Die Suzuki TL 1000 S ist eines der ersten Motorräder mit Einsprizung, was sich auch in der sehr spontanen Gasannahme erfahren lässt. Der kräftige V-2 schiebt schon knapp über Standgas mächtig an, um mit steigender Drehzahl immer noch ein Wenig zuzulegen. Beim Fahrwerk sind allerdings Abstriche zu machen. Sie hat eine starke Neigung zum Lenkerschlagen, was sich durch den Anbau eines Lenkungsdämpfers auf relativ einfache Weise abstellen lässt. Der Superbike-Lenker verbessert die Handlichkeit des Motorrads erheblich.

 

Kawasaki Ninja ZX 9 R Baujahr 2002

Motor: 4-Zylinder, 4-Takt, dohc 16 Ventile, Flüssigkeitsgekühlt, 6-Ganggetriebe

899 ccm Bohrung: 75 mm Hub: 50,9 mm

Leistung: 105 KW (143 PS) bei 11000 rpm

Maximales Drehmoment: 100 Nm (10,2 kpm) bei 9200 rpm

V-max: 276 Km/h (Herstellerangabe)

Bremsen: Doppelscheibe vorn, Scheibe hinten

 

Zwar ist die Kawasaki ZX 9 R mit 216 Kg für einen Supersportler etwas schwer geraten, überrascht dafür aber mit einer vorbildlichen Handlichkeit und gutem Sitzkomfort. Sie kann sogar mit guter Alltagstauglichkeit aufwarten. Das Fahrwerk ist sehr spurstabil in Kurven und dazu noch hochgeschwindigkeitsstabil. Mit der Ninja kann man einen sauberen Strich ziehen. Der Motor hat mit 143 PS sowieso genügend Power für jede Situation. Der heiser röchelnde Sound ist vom Feinsten. Ihre Bremsen sind in Dosierbarkeit und Wirkung einfach nur super.

 

Honda CBR 1100 XX Baujahr 1997

Motor: 4-Zylinder, 4-Takt, dohc 16 Ventile, Flüssigkeitsgekühlt, 6-Ganggetriebe, zwei Ausgleichswellen

1137 ccm Bohrung: 79 mm Hub: 58 mm

Leistung: 118 KW (160 PS) bei 10000 rpm

Maximales Drehmoment: 125 Nm (12,7 kpm) bei 7300 rpm

V-max: 290 Km/h (Herstellerangabe)

Bremsen: Honda Integral Bremssystem Dual CBS Doppelscheibe vorn, Scheibe hinten

Die Honda CBR 1100 XX Superblackbird ist ein Tourensportler, mit dem man sehr schnell von A nach B kommen kann. Mit dieser Maschine kann man auch mal ein Renntraining absolvieren. Hier ist eine der seltenen Exemplare mit U-Kat zu sehen. Das Fahrwerk ist sehr Hochgeschwindigkeitsstabil und zudem noch erstaunlich handlich. Der Motorlauf ist Dank zweier Ausgleichswellen seidenweich wie bei einem Sechszylinder. Die Leistungskurve verläuft abgesehen von einer kleinen, im Fahrbetrieb kaum spürbaren Delle zwischen 4500 und 5000 Umdrehungen linear.

 

Triumph Sprint ST Baujahr 2001

Motor: 3-Zylinder, 4-Takt, dohc 12 Ventile, Flüssigkeitsgekühlt, 6-Ganggetriebe

956 ccm Bohrung: 79 mm Hub: 65 mm

Leistung: 77 KW (105 PS) bei 9300 rpm

Maximales Drehmoment: 95 Nm (9,7 kpm) bei 5700 rpm

V-max: 237 Km/h (Herstellerangabe)

Bremsen: Doppelscheibe vorn, Scheibe hinten

 

Der englische Sporttourer ist ein sehr ausgewogenes Motorrad mit einem stabilen und denoch komfortablen Fahrwerk. Die Triumph verfügt über einen durchzugsstarken Dreizylindermotor mit Einspritzung und g-Kat. Dazu geht sie auch noch sparsam mit dem teuren Sprit um. Der Dreizylinder hat was!

 

Suzuki GSX R 1000 Baujahr 2001

Motor: 4-Zylinder, 4-Takt, dohc 16 Ventile, Flüssigkeitsgekühlt, 6-Ganggetriebe

988 ccm Bohrung: 73 mm Hub: 59 mm

Leistung: 118 KW (160 PS) bei 10800 rpm

Maximales Drehmoment: 110 Nm (11,2 kpm) bei 8400 rpm

V-max: 285 Km/h (Herstellerangabe)

Bremsen: Doppelscheibe vorn, Scheibe hinten

 

Die Gixxer war bei ihrem erscheinen der Überflieger unter den Supersportlern. Das Fahrwerk ist extrem spurstabil und trotzdem nicht unhandlich. Die heutigen Tausender sind zwar noch handlicher und stärker als das 2001er Modell, aber der kräftige und gut fahrbare Motor der Ur-Gixxer ist auch für heute noch mehr als ausreichend. Bei der hier abgebildeten Maschine wurden folgende Änderungen vorgenommen: MRA Racing-Scheibe, Stahlflex Bremsleitungen vorn und hinten, elektronische Ganganzeige, LSL Sturzpads, Verkleidungsblinker vorn, Miniblinker hinten, LED Rücklicht und Eigenbau-Auspuffhalterung aus Aluminium.

 

Suzuki GSX 600 F Baujahr 1989

Motor: 4-Zylinder, 4-Takt, dohc 16 Ventile, Luft-Öl gekühlt, 6-Ganggetriebe

599 ccm Bohrung: 62,6 mm Hub: 48,7 mm

Leistung: 63 KW (86 PS) bei 11000 rpm

Maximales Drehmoment: 58,5 Nm (5,97 kpm) bei 9600 rpm

V-max: 215 Km/h (Herstellerangabe)

Bremsen: Doppelscheibe vorn, Scheibe hinten

 

Der kleine Sporttourer von Suzuki hat den selben Motor wie die 600er Bandit, jedoch etwas mehr Spitzenleistung. Wegen der hohen Literleistung von 143,6 PS ging der Motor unterhalb von 7000 rpm nicht wirklich gut. Oberhalb dieser Drehzahl fühlt er sich dann aber richtig wohl und schiebt vehement nach vorn. Hält man den Motor permanent in einem Bereich zwischen 7000 bis 12000 rpm, gehts zügig voran und man wird auf Landstraßen nur sehr schwer zu überholen sein. Die Sitzposition paßt für Fahrer unter 1,80 m tadellos, die Schräglagenfreiheit ist für einen Tourensportler relativ hoch. Das Fahrwerk ist ziemlich komfortorientiert abgestimmt, ohne dabei eine gewisse Portion an Sportlichkeit zu vergessen. Wer´s sportlicher mochte, hat progressive Federn von White Power und ein härteres Federbein eingebaut.

 

 

 

Yamaha BT 1100 Bulldog Baujahr 2002

Motor: V 2-Zylinder, 4-Takt, ohc 4 Ventile, 5-Ganggetriebe

1063 ccm Bohrung: 95 mm Hub: 75 mm

Leistung: 47 KW (65 PS) bei 5500 rpm

Maximales Drehmoment: 88 Nm (9,0 kpm) bei 4500 rpm

V-max: 174 Km/h (Herstellerangabe)

Bremsen: Doppelscheibe vorn, Scheibe hinten

Die Bulldog wird von einem im Prinzip von einem Motor angetrieben, den Yamaha schon 1981 entwickelt hat. Damals mit 981 ccm und 70 PS bei 6500 rpm als Antrieb der legendären TR 1. Die Bulldog liebt eher die niederen und mittleren Drezahlen und verfügt über ein enormes Drehmoment. Dementsprechend ist extrem schaltfaule Fahrweise möglich. Die Yamaha BT 1100 Bulldog ist ein eigenwillig gestyltes Motorrad für Induvidualisten. Böse Zungen sagen: "ein alter Motor mit modernem Fahrwerk und neuem Design ".

 

Honda CBR 1000 F (SC21) Baujahr 1987

Motor: 4-Zylinder, 4-Takt, dohc 16 Ventile, Flüssigkeitsgekühlt, 6-Ganggetriebe, Ausgleichswelle

998 ccm Bohrung: 77 mm Hub: 53,6 mm

Leistung: 98 KW (135 PS) bei 9500 rpm

Maximales Drehmoment: ca.104 Nm (106 kpm) bei 7500 rpm

V-max: 250 Km/h (Herstellerangabe)

Bremsen: Doppelscheibe mit Anti-Dive-System vorn, Scheibe hinten

Als Honda die 1000er 1986 herausbrachte, hatte das Motorrad wegen seiner totalen Verhüllung des Motors schnell den Spitznamen Joghurtbecher erhalten. Motorseitig war die große Honda in der offennen Version eine Wucht. Sie zog ohne Ende von knapp über Standgas bis zur Endgeschwindigkeit von 250 Km/h (280 laut Tacho). Der schmale 140er Hinterreifen war etwas unterdimensioniert und neigte insbesondere bei der offenen Variante zum Durchdrehen beim herausbeschleunigen aus langsamen Kurven. Die Leistungsentfaltung war nahezu linear. Honda typischspulte der Motor bei etwas Pflege und regelmäßigen Ölwechseln die 100.000 Km so ziemlich problemlos ab. Die ersten Modelle hatten allerdings des öfteren Probleme mit dem hydraulischen Steuerkettenspanner. Dies wurde werksseitig jedoch sehr schnell abgestellt. Waren die Steuerkettenspanner erstmal getauscht, gabs keinerlei Probleme mehr zu befürchten. Das Anti-Dive-System der Vorderbremse brachte jedoch nicht die erhoffte Reduzierung des Bremsnickens und wurde bei späteren Modelljahren (ab der SC24) wieder abgeschafft. Mit der CBR 1000 F konnte man sportlich und bequem durch die Landschaft touren.

 

Honda XRV 750 Africa Twin

Baujahr 1992

Motor: V 2-Zylinder, 4-Takt, 2 x dohc 6 Ventile, Flüssigkeitsgekühlt, 5-Ganggetriebe

742 ccm Bohrung: 81 mm Hub: 72 mm

Leistung: 43 KW (58 PS) bei 7500 rpm

Max. Drehmoment: 61 Nm (6,3 kpm) bei 5500 rpm

V-max: 168 Km/h (Herstellerangabe)

Bremsen: Doppelscheibe vorn, Scheibe hinten

Extras der abgebildeten Maschine:

Topcase, Motorschutzbügel, DEVIL-Auspuff (erhöhter Spaßfaktor durch kernigen Sound)

 

Als die XRV 750 Africa Twin 1990 vorgestellt wurde, war die Hubraumerweiterung um 95 ccm nur die logische Weiterentwicklung der erfolgreichen XRV 650, die es schon 1988 zu kaufen gab. Die große Enduro war sehr zuverlässig, ihr Motor war kräftig und unverwüstlich. Dies Eigenschaften brachten ihr eine große Fangemeinde unter denjenigen Tourenfahrern ein, welche auch gerne einmal abseits von befestigten Straßen unterwegs waren. Es gab zwar ab und an ein paar kleine Änderungen im Rahmen der Modellpflege, doch die Maschine wurde nicht von ungefähr bis ins Jahr 2003 nahezu unverändert verkauft. Die 1000er Varadero sollte ihre Nachfolgerin werden, konnte aber die Erwartungen trotz höherer Leistung nicht erfüllen. So kommt es, das gut erhaltene Exemplare der Africa Twin auf dem Gebrauchtmarkt eher selten und zu hohen Preisen zu bekommen sind.

 

Honda VFR 750 F (RC24) Baujahr 1987

 

Motor: V 4-Zylinder, 4-Takt, 4 zahnradgetriebene obenliegende Nockenwellen, 16 Ventile, Flüssigkeitsgekühlt, Doppelölpumpe, 6-Ganggetriebe

742 ccm Bohrung: 70 mm Hub: 48,6 mm

Leistung: 74 KW (100 PS) bei 10500 rpm

Max. Drehmoment: 75 Nm (7,65 kpm) bei 7500 rpm

V-max: 235 Km/h (Herstellerangabe)

Bremsen: Doppelscheibe mit Anti-Dive-System vorn, Scheibe hinten

Extras: Laser 4in1-Auspuff, verbreiterte Hinterradfelge in Zusammenhang mit einem breiten 160/60 ZR18 Reifen

Die von 1985 bis 1987 unverändert gebaute HONDA VFR 750 F war eine föllig neu konstruierte Maschine mit 90 Grad V4-Motor, dessen 4 obenliegende Nockenwellen über Zahnräder angetrieben wurden. Das Fahrwerk war erstmalig ein Aluminium Brückenrahmen aus Strangpressprofilen. Für eine bessere Handlichkeit sollte die Bereifung sorgen (vorn 16 zoll und hinten 18Zoll). Das Rahmenheck bestand weiterhin aus stabilem Stahlrohr. Die HONDA VFR 750 F hatte ein stabiles und sehr bequemes Fahrwerk, mit dem man gemütlich touren konnte. Wenn es aber sein mußte konnte man es auch richtig krachen lassen. Die HONDA machte einfach alles mit. Die Lackierung war einfarbig und schlicht gehalten, Honda verzichtete auf "Kriegsbemalung", wie die Konkurenz es bereits vorexorzierte. Vielleicht wurde die VFR gerade auch deshalb sehr gerne von sportlich engaschierten Tourenfahrern bevorzugt. Die VFR war hondatypisch gut verarbeitet, erreichte sehr hohe Laufleistungen und war praktisch unkaputtbar.

 

Honda XRV 650 Africa Twin

Baujahr 1988

Motor: V 2-Zylinder, 4-Takt, 2 x dohc 6 Ventile, Flüssigkeitsgekühlt, 5-Ganggetriebe

647 ccm Bohrung: 79 mm Hub: 66 mm

Leistung: 37 KW (50 PS) bei 7000 rpm

Max. Drehmoment: 55 Nm (5,6 kpm) bei 5500 rpm

V-max: 171 Km/h (Herstellerangabe)

Bremsen: Scheibenbremse vorn und hinten

 

Als "konsequent für ausgedehnte Touren konzipiert", so hieß 1988 der Slogan von Honda. Das Design und die Farbgebung war eng an die Paris-Dakar-Maschine angelehnt. Der durchzugsstarke, äuserst laufruhige 52 Grad V-2-Motor in Verbindung mit dem großen 24 Liter fassenden Tank, machte die Ur_Twin tatsächlich zu einem excelenten Reisemotorrad.

 

BMW R 850 R Baujahr 1995

Motor: 2-Zylinder Boxer 4-Takt, 8 Ventile, Motronic Einspriztzung, 5-Gang Getriebe

848 ccm Bohrung: 87,8 mm Hub: 70,5 mm

Leistung: 52 KW (71 PS) bei 7000 rpm

Maximales Drehmoment: 77 Nm (7,8 mkp) bei 5500 rpm

V-max: 193 Km/h (Herstellerangabe)

Extras: BMW Koffersystem, BMW Tankrucksack, Heizgriffe, BMW Windschild, ABS Bremssystem

Kleine, zuverlässige Reise BMW mit ausreichender Leistung und jede Menge sinnvollem Zubehör. Obwohl der moderne Vierventil Motor etwas höhere Drehzahlen als bei BMW üblich braucht, läuft er sehr zuverlässig und stellt auch genügend Drehmoment zur Verfügung. Wie alle BMW hat auch die 850er ein stabiles und erstaunlich handliches Telelever Fahrwerk. Durch das Telelever taucht das Motorrad beim Bremsen so gut wie überhaupt nicht ein.

 

Harley Davidson Softail Custom

Baujahr 1991

Motor: 45 Grad V-2 Zylinder 4-Takt ohv, 5-Gang-Getriebe

1338 ccm Bohrung: 88,8 mm Hub: 108 mm

Leistung: 41 KW (55 PS) bei 5000 rpm [37 KW (50 PS) bei 5000 rpm]

Maximales Drehmoment: 97 Nm (9,9 mKp) bei 2350 rpm

V-max: 150 Km/h [145 Km/h] (Herstellerangabe)

Bremsen: Hydraulische Scheibenbremse vorn und hinten

 

Eine Softail ist daran zu erkennen, daß sie so aussieht, als habe sie keine hinteren Stoßdämpfer. Tatsächlich sind die beiden Gasdruckstoßdämpfer aber geschickt unter dem Getriebegehäuse versteckt. So entsteht die Optik eines Starrahmens. Signifikant für eine Softail Custom ist , das 19 Zoll-Drahtspeichenrad vorn kombiniert mit einem 16 Zoll-Scheibenrad hinten. Der Motor hat Dampf von Unten, schon ab Standgas zieht die Fuhre kräftig los. Hohe Drehzahlen mag er weniger.. Die Drehzahlen über 4000 rpm benötigt ein Softailfahrer sowieso kaum.

 

YAMAHA YZF- R1

Baujahr 2006

Motor: 4-Zylinder, 4-Takt, dohc 20 Ventile, Flüssigkeitsgekühlt, 6-Ganggetriebe, EURO 3 Norm

998 ccm Bohrung: 77 mm Hub: 53,6 mm

Leistung: 129 KW (175 PS) bei 12500 rpm

Maximales Drehmoment: ca.110 Nm (112 kpm) bei 10500 rpm

V-max: 285 Km/h (Herstellerangabe)

Bremsen: Doppelscheibe vorn radial verschraubt , Scheibe hinten

 

 

Dies ist die letzte Evolutionsstufe des Fünventil-Vierzylinder-Motors, der 1998 erstmals in der Ur- R1 verbaut wurde und damals 150 PS leistete. Im Zuge der Modellpflege wurde die Leistung nach und nach bis auf 175 PS gesteigert. Der ultra kurzhubige Motor dreht locker bis in höchste Drehzahlen. Allerdings ist die Vierventilige Konkurenz in Sachen Drehmomentfülle in niedrigen und mittleren Drehzahlen eindeutig besser. Soll nicht heißen, dass die Yamaha schmalbrüstig ist, nein sie bietet in jeder Lage mehr als genug Leistungsreserve und ist ein prima Motorrad. Das Fahrwerk ist über jeden Zweifel erhaben und bietet zur sprichwortlichen Sportlichkeit sogar noch einen Schuß Bequemlichkeit für ihren Fahrer, der sehr moderat untergebracht ist. Ab dem Modelljahr 2007 geht Yamaha jedoch zurück zum Vierventilmotor und bietet als erster japanischer Hersteller variable Saugrohrlängen.

 

Kawasaki GPX 750 R Baujahr 1989

Motor: 4-Zylinder, 4-Takt, dohc 16 Ventile, Flüssigkeitsgekühlt, 6-Ganggetriebe

748 ccm Bohrung: 68 mm Hub: 51,5 mm

Leistung: 78 KW (106 PS) bei 12000 rpm

Maximales Drehmoment: 72 Nm (7,4 kpm) bei 10500 rpm

V-max: 245 Km/h (Herstellerangabe)

Bremsen: Doppelscheibe vorn, Scheibe hinten

Als die GPX 750 R 1987 auf den Markt kam, sollte sie nicht ausschließlich Sportfahrer ansprechen. Vielmehr war die GPX 750 R bedingt durch ihre sehr guten Allroundeigenschaften wie beispielsweise die vorbildliche Bedienfreundlichkeit, einen kräftigen und drehfreudigen Motor, superbe Handlichkeit und nicht zuletzt durch das geringe Gewicht von nur 220 Kg ein richtiger Alleskönner. Später wurde aus diesem robusten und zuverlässigen Triebwerk der Motor der ZXR 750 entwickelt.

 

 

 

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